Biene

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Daten und Fakten

Der lateinische Name heißt Apis mellifera. Der Körper einer Biene besteht aus einem Kopf, einer Brust und einem Hinterleib. Die Biene ist am Hinterleib gelb braun geringelt. Die Biene hat einen harten Panzer. Bienen kommen überall auf der Welt vor.

Lebensweise

Honigbienen leben in Staaten und die meisten Wildbienen leben alleine. Die Honigbiene lebt in so genannten Bienenstöcken. In Staaten leben etwa 40 000 bis 80 000 Bienen. Die Biene frisst Honig und Nektar. Ihr Verhalten ist abhängig von der Aufgabe, z.B. Amme, Arbeiterinnen, Putzerinnen, Fütterinnen und Wächterinnen.

Biene

Besonderheiten

Die Bienenkönigin legt die Eier in die sechseckigen Waben. Aus den befruchteten Eiern entwickeln sich Arbeiterinnen oder Königinnen und aus den unbefruchteten Eiern entwickeln sich Drohnen. Feinde der Biene sind Wespen, Hornissen, Vögel und Spinnen. Mit ihrem Stachel und ihrem Gift können sie gut ihre Feinde abwehren. Bienen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen oder wenn sie die Nahrung oder den Bienenstock verteidigen wollen.

Nutzen für die Natur

Die Bienen bestäuben die Blüten und Blumen, deshalb haben wir genügend Obst und Gemüse. Man schützt die Bienen in dem man schaut, dass es genügend Blumenwiesen gibt.

Nutzen und Gefahren für den Menschen

Sie liefern uns Honig und bestäuben die Blüten das wir genügend Früchte haben. Wenn man die Bienen ärgert, können sie stechen.



Daten und Fakten

Biene

Es gibt verschiedene Bienen-Arten: Honigbienen,Wildbienen, wie z.B. die Frühe Sandbiene. Der Panzer der Bienen ist aus Chitin. Er ist sozusagen das Skelett der Biene. Der lateinische Name lautet: Apiformes oder Anthophila. Wie bei allen Insekten ist ihr Körperbau gegliedert in: Kopf, Rumpf, Schwanz, 6 Beine und 2 Flügel. Weibliche Bienen haben am Hinterleib einen Stachel. Königinnen werden 15-18 mm lang, Arbeiterinnen und Drohnen (Männchen) erreichen nur eine Länge von 11-16 mm. Die Körperfarben der Biene sind: Schwarz-gelb gestreift, braun. Die Biene ist weltweit verbreitet, überwiegend kommt sie in Asien vor.

Lebensweise

Bienen halten Winterruhe und sind ab +12ºC unterwegs. Wenn sie aufwachen, gehen sie zuerst auf Nahrungssuche. Sie benötigen Pollen von Frühblühern, wie z.B.Krokus und Schneeglöckchen, danach ernähren sie sich von Haselnuss und Eibe, Efeu und Distel. Viele Zierblumen sind für Bienen jedoch nicht nutzbar. Pollen liefern Eiweiß, die Bienen nutzen ihn für ihre Brut. Honigbienen legen Vorräte an.

Bienen leben in Völkern von 40 - 80 000 Tieren. Sie wohnen in Bienenstöcken, die aus sechseckigen Waben bestehen. Als Sprache nutzen sie Tänze, z.B. den Rundtanz (Nahrungsquelle liegt ca. 100 m entfernt) oder den Schwänzeltanz (Nahrung ist über 100 m weit weg). Königinnen leben 3-5 Jahre, Arbeiterinnen werden nur ca. 6 Wochen alt, Drohnen sterben nach der Paarung.


Besonderheiten

Eine Biene verteidigt sich mit ihrem Stachel, so kann sie den Angreifer lähmen. Eine Biene darf außerdem erst vor dem Bienenstock Wache halten, wenn ihr Stachel und ihre Giftdrüse fertig entwickelt sind. (Das ist nach etwa 19 - 21 Tagen). Wenn eine Biene einen Menschen sticht, kann sie ihren Stachel nicht mehr herausziehen, denn der Widerhaken des Stachels hält ihn im Körper des Menschen fest. Kurze Zeit später stirbt die Biene.

Zur Fortpflanzung fliegt die Bienenkönigin aus und paart sich mit ungefähr 20 Männchen, die nach der Paarung sterben. Die Bienenkönigin legt 2000 Eier am Tag, in ihrem ganzen Leben 2 Millionen Eier. Aus den befruchteten Eiern (40 000 - 60 000) schlüpfen Arbeiterinnen. Die ungefähr 1000 anderen Eier werden Männchen (Drohnen). Die Feinde der Biene sind: Hornissen, Wespen, Vögel und die Varroa – Milbe.


Nutzen

Bienen bestäuben Blüten, z.B. Obstblüten und Blumen. Ein Bienenvolk kann an einem Tag ungefähr 3 000 000 Blüten bestäuben. 80% der Pflanzen sind auf Insekten angewiesen, um sich zu vermehren.

Um Bienen zu schützen, kann man Wiesen später – also nach dem Verblühen – mähen und auf den Einsatz von Gift-Spritzmitteln verzichten.


Gefahr

Bienen erzeugen bis zu 1 kg Honig pro Volk am Tag: Sie saugen den Nektar in ihren Honigmagen, im Bienenstock würgen sie den Nektar wieder hervor. Andere Bienen saugen den Nektar mehrfach auf, vermischen ihn mit Speichel und anderen Sekreten. So wird aus Blütennektar Honig. Bienen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Bei Menschen verursacht der Stich in der Regel Schmerz und Schwellung, bei Allergikern schlimmere Auswirkungen, wie z.B. Atemnot.



Kurzinfo:
Lehrer
Der Verfasser ist Lehrer bzw. Lehrerin.
Schüler
Der Verfasser ist Grundschüler bzw. Grundschülerin.
Biene beim Nektar sammeln

Bienen sind Insekten, die leider oft mit den Wespen verwechselt werden. Wenn man sich mit ihnen näher beschäftigt, merkt man schnell wie interessant und nützlich sie für uns Menschen sind. Dass Bienenhonig gesund ist, ist bekannt ... aber dass eine Biene für ein Pfund Honig bis zu 3,5 mal um die Erde fliegen müsste!! - Wusstest du das?Den Blüten Honig machen die bienen indem sie den Honig aus den Blüten von Löwenzahn, Weißklee, Linden, Himbeere, Raps und Brombeere saugen.

Vieles mehr ist auf diesen Seiten zu finden: http://www.gbiu.de/Hamsterkiste/Sachunterricht/Bienen/bie.html

Da Honig sehr zuckerhaltig ist, ist er bis zu 10 Jahre haltbar. Es ist bekannt das Bienen eine Königin haben. Die Bienenkönigin wird von allen anderen Bienen beschützt, weil sie das wichtigste Geschöpf der Bienen ist. Selbst wenn sie durch die Lüfte fliegen, fliegt das Volk immer um die Königin herum, damit ihr nichts zustoßen kann. Erkennen kann man die Bienenkönigin an ihrem Hinterleib, dieses ist bei ihr etwas größer als bei den Arbeitsbienen. Auch für neue Bienen sorgt die Königin, nachdem sie einmalig von den Drohnen während des Flugs befruchtet wurde, legt sie jeden Tag 1000-2000 Eier.

Bienen halten keinen Winterschlaf. Sobald es anfängt zu frieren ziehen sie in eine Wintertraube. Die Bienen die an der äußeren Schicht sitzen, entwickeln durch das zittern der Muskeln wärme und so wird die Königin, die in mitten der anderen Bienen sitzt gewärmt. Viele Arbeitsbienen überleben den Winter nicht, da sie erfrieren oder für die Königin sterben – damit sie nicht erfriert.

Bienen sind mit die wichtigsten Lebewesen der Erde. Durch das bestäuben der Blumen, überleben die Blumen, die wir essen. Würden die Bienen diese nicht bestäuben, hätten wir nur halb so viele Pflanzen die wir zu uns nehmen können. Auch Tiere wie Kühe, Schweine und andere Tiere ernähren sich von den bestäubten Pflanzen. Bienen bestäuben die Blumen, Tiere essen die Blumen, Menschen essen die Tiere - Ein Zyklus der sich immer weiter wiederholt und der ohne Bienen nicht stattfinden würde. Weitere Informationen zu Bienen findest du hier - http://www.deinschrank.de/blog/bienen-ein-einzigartiges-volk/



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